Vortrag und Diskussion: Die iranische Konterevolution und ihre Folgen für die Freiheit der IranerInnen

Im Jahre 1979 wurde im Iran der Schah von Persien durch die so genannte iranische Revolution gestürzt. Viele IranerInnen erhofften sich vom Sturz des despotischen Regimes des Schahs ein freieres und besseres Leben.

Diese Hoffnungen wurden in Folge nicht nur enttäuscht sondern im Gegenteil brachte die auf den Sturz folgende Ausrufung durch Ajatollah Chomeini eine islamische Republik hervor.

Bereits lange vor der Staatsgründung hatte Chomeini aus seinen Vorstellungen bezüglich eines alleine auf islamischen Grundsätzen beruhenden Gottesstaat und einer dementsprechenden islamischen Rechtsprechung nach der Sharia keinen Hehl gemacht.

Die Einführung der Sharia, bedeutete und bedeutet nach wie vor eine systematische Entrechtung der weiblichen Bevölkerung.

Eben diese systematische Entrechtung, wie Ehe-, Familien- und Züchtigungsrecht, und dessen Folgen sind Schwerpunkte des Vortrages von Mina Ahadi. Dies wird im Kontext der Re-Islamisierung, also des Übergangs von einem vorher säkularisierten Staat hin zu einer islamischen Republik dargestellt und diskutiert.

Eine Veranstaltung von Women- autonomes Frauenreferat
Donnerstag, 17Juni2010
18.00 h, in der Mediathek neben dem ZFK, Kölner Straße 11

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