Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften im Iran!

Bereits über einem Monat halten die Proteste und Unruhen nach der Präsidentschaftswahl im Iran nun an. Dies zeigt, dass der Versuch die Opposition gewaltsam durch Erschießungen, Massen­verhaftungen, Zen­sur­maß­nahmen usw. zu unter­drücken ge­schei­tert ist. Der Mut der iranischen Be­völk­erung, sich trotz der Gefahr für Leib und Leben den Protesten an­zu­schließen und sich nicht von den Schergen des Regimes ein­schüch­tern zu lassen, lässt uns weiterhin auf einen umfassenden Wandel der politischen Lage im Iran hoffen.

Diese Hoffnungen beziehen sich dabei auf eine Abschaffung der momentanen Diktatur und nicht nur auf einzelne Reformen oder Verbesserungen, wenngleich diese natürlich auch dazu beitragen können, die Lebenssituation der Menschen im Iran ein wenig menschenwürdiger zu gestalten.

Der Hass auf die Aufklärung und ihre zivilisatorischen Errungenschaften, auf jegliche bürgerlichen Rechte und individuellen Freiheiten, auf Sexualität und Hedonismus sind integraler Bestandteil der Ideologie der Mullahs. Dies manifestiert sich beispielsweise in dem Verbot von Freizügigkeit, Tanz oder Alkohol. Aber auch und vor allem die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen und unverschleierten oder auf ihr sexuelles Selbstbestimmungsrecht pochenden Frauen, sowie von Kritikern und Oppositionellen, sind Teil davon. Für die Iranerinnen und Iraner könnte der Sturz dieses Regimes ein besseres und freieres Leben bedeuten. Aber auch weltpolitisch hätte der Machtverlust der Mullahs positive Folgen: Für die Bevölkerungen anderer Staaten im Nahen und Mittleren Osten könnte er als Beispiel dienen, auch die eigenen Unterdrücker sprichwörtlich in die Wüste zu schicken.

Zudem könnte auch Israel aufatmen. Denn der Antisemitismus des iranischen Regimes findet seinen Ausdruck nicht nur in der Leugnung des Holocaust durch den iranischen Präsidenten, Mahmud Ahmadinedschad. Vielmehr ist der Iran auch ideologischer und finanzieller Stützpunkt der aktiv den Judenmord vorantreibenden Terrororganisationen wie der Hamas oder der Hisbollah. Ein Sturz des iranischen Regimes würde damit auch der Hisbollah und Hamas ihre wichtigste Geldquelle und ihre logistische Basis entreißen, was sie in der Fortführung ihres blutigen Handwerks stark beinträchtigen würde. Zudem besteht Hoffnung, dass die Bedrohung Israels durch das iranische Atomwaffenprogramm vorerst gestoppt und neuen Verhandlungen nichts im Weg stünde.

Aus all diesen Gründen erklären wir uns mit allen IranerInnen solidarisch, die den Sturz des Mullah-Regimes herbeiführen wollen und unterstützen ihre Losung:

Marg bar jomhuriye eslami! Nieder mit der islamischen Republik!

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